Durch die Wüste Chiles

09Feb2014

 

 

Die fünf Tage meines (Bus-)Trips von Santiago bis nach San Pedro de Atacama sind leider schon wieder vorbei. Die Zeit mit den anderen ist wie im Fluge vergangen. Ich habe mal wieder unglaublich tolle Leute,mit interessanten Lenebsgeschichten kennengerlert und wurde von Chiles unglaublich beeindruckender Natur und Landschaft in den Bann gezogen. Meine Entscheidung diesen Trip im Van zu machen war also goldrichtig! Man sieht so unglaublich viel vom Land und hält immer an den interessanten Stellen an, um sich alles in Ruhe anzuschauen. Die Vielfalt dieses Landes ist faszinierend. Gerade noch lag ich am Strand bei 30 Grad und 4 Stunden später steh ich in der trockensten Wüste der Welt bei 15 Grad im Regen.

Da der Van immer nur einmal pro Woche (jeden Samstag) von Santiago aus losfährt, war ich ziemlich spät dran als ich auf diese Möglichkeit des Reisens gestoßen bin und den Trip gebucht habe. Da die Gruppe schon losgefahren war, musste ich Samstagnacht einen Bus nach Coquimbo (La Serena) nehmen um der Gruppe sozusagen „nachzureisen“. Um sechs Uhr Morgens total übermüdet kam ich schließlich am Hostel an. Ich bekam dann noch für zwei Stunden ein Bett, hatte aber trotz Schlafmangel erhebliche Probleme einzuschlafen. Später am Morgen wurde dann unsanft von meiner Tourleiterin mit der Information: Wir fahren in 10 min los!“ aus dem Tiefschlaf gerissen.Stirnrunzelnd

Deshalb gab es für mich nur noch eine Katzenwäsche und dann saß ich auch schon mit meinen zehn anderen Mitreisenden im Van in Richtung Bahía Inglesa. Ich vertrete neben einem Pärchen (Niederlande und Frankreich; das auch noch zufälligerweise meine Zimmermitbewohner im Hostel in Santiago war Lächelnd) als einzige Europa, denn der Rest der Gruppe bestand aus Australiern, Amerikanern und einer Kanadierin.

Auf dem Weg ins 490km entfernte Bahía Inglesa machten wir den ersten Stopp im kleinen Fischerdorf Punta de Choros, von wo aus wir ein kleines Boot zum Nationalreservat der Humboldt Pinguine nahmen. Dieses Reservat besteht aus drei Inseln. Zuerst besuchten wir die Isla Damas und danach schauten wir uns die anderen Inseln vom Boot aus an (der Zutritt zu den anderen beiden Inseln ist nicht möglich, da die dort lebenden Tiere geschützt werden sollen).



Wir bekamen sogar eine Gruppe von Delfinen zu Gesicht! Das war total schön; das einzige Problem war nur, dass mir total schlecht wurde, als der Motor vom Boot ausgestellt wurde und wir nur noch so auf dem Pazifik hin und her trieben Unentschlossen


Da hatte ich dann keine Augen mehr für die Delfine....sondern konzentrierte mich eher auf meinen Magen Weinend

Irgendwann wurde der Motor dann auch wieder angemacht und es ging weiter zu den anderen zwei Inseln, auf denen eine Menge Pinguine, Seelöwen und jede Menge Vögel zuhause waren. Wir hatten extra einen Guide, der uns zu den Tieren und Inseln jedes Mal etwas erzählte.


Nach dieser dreistündigen Tour, war ich froh wieder festen Boden unter den Füßen zu haben und das Boot gegen den Van eintauschen zu dürfen^^

Als nächstes stoppten wir in Bahía Inglesa, wo wir auch für zwei Nächte auf einem Campingplatz direkt am Strand blieben. Einige von unserer Gruppe zelteten....ich übernachtete mit der Tourleiterin und dem Fahrer in einem „Häuschen“.


Hier schlafe ich!Lächelnd

Am zweiten Tag sind wir ausnahmsweise mal nicht gefahren, sondern es gab einen kompletten Strand-Tag mit BBQ für uns.Die meiste Zeit des Tages verbrachte ich mit Hailey, einer 28 jährigen super netten Kanadierin (und Fotografin) am Strand. Wir beide verstanden uns vom ersten Tag an super gut und hatten richtig viel Spaß zusammen! Der Strand war schön und das blau-grüne Wasser war auch gar nicht so kalt. Deshalb ließ ich es mir nicht nehmen, das erste mal im Pazifik zu baden!Am Abend organisierte unsere Tourleiterin mit dem Fahrer ein typisch chilenisches BBQ für uns. Es gab zuerst Choripán (Würstchen im Brötchen mit einer Art Tomatensalat und Soße) und danach eine Menge Asado (Fleisch). Dazu getrunken wurde Weißwein in einer Melone.Mmmm....lecker lecker lecker. Könnte zu meinem Lieblingsgetränk werden :P

 

Zuerst ein toller Strandtag mit Hailey...

und danach leckeres Essen!


Fleisch Fleisch Fleisch!



Den Tag danach hieß es dann: (mehr oder weniger verkater) früh aufstehen! Ein langer Tag durch den trockensten Teil der Atakamawüste (in dem es seit über 50 Jahren nicht mehr geregnet hat) bis nach Antofagasta stand uns bevor.

An diesem Tag gab es mehrer kleinere Stopps.

Den ersten machten wir am alten Cementerio de Oficina Chile (alter Friedhof der Mienearbeiter) auf dem auch einige Deutsche begraben wurden, die in den zwanziger Jahren in die Atakamawüste Siedlungen/Dörfer errichteten um Nitrat abzubauen.




Ein sehr trostloser Ort, aber zugleich beeindruckend...die vielen (Holz-)Kreuze die am zerfallen sind...mitten im Nirgends.



Kurz darauf machten wir einen Halt an der Mano del Desierto (Hand der Wüste), die der Künstler Mario Irarrázable 1992 errichtete, um einen Ort in der Wüste zu schaffen, für den es sich lohnt anzuhalten.




Der dritte und letzte Zwischenstopp an diesem Tag war in Antofagasta bei den Klippen; La Portdada.


Übernachtet haben wir dieses mal direkt in Antofagasta in einem kleinen, etwas heruntergekommenen Hotel. Ich habe mir mein Zimmer mit hailey geteilt. Wir sind am Abend direkt nach unserer Ankunft erst einmal einkaufen gegangen... und da Hailey keine alfajores kannte...mussten wir unbedingt welche kaufen und zusammen verkosten!

Es wäre ja eine Schande wenn zu nach Kanada zurück geht, ohne diese leckeren Dinger probiert zu haben Zunge raus

Wir haben uns auch noch eine Frucht, die wir nicht kannten,aber sehr interessant aussah gekauft und gemeinsam probiert. Laut Verkäufer ist dies eine süße Paprika.

Der Geschmack ist okay...haut mich aber nicht vom Hocker.


Am vierten Tag ging es weiter nach San Pedro de Atacama. Doch bevor wir am Abend dort ankamen, machten wir in Baquedano einen kleinen Stopp, wo wir einen Eisenbahnfriedhof besuchen durften. In den Zwanziger Jahren wurde er zum Transport von Mineralien gebraucht als in der Region noch viel Nitrat abgebaut wurde. Heute ist alles verlassen und und die Zeit hat seine Spuren hinterlassen.




Auch wenn ich mich eigentlich eher weniger für Züge interessiere und eigentlich keine hohen Erwartungen an diesen Besuch hatte, muss ich gestehen, dass ich sehr beeindruckt von dieser „Geisterstadt“ und den Zügen war.


Danach gab es noch einen kurzen Abstecher zur Atacama-Salzwüste und zu der kleinen Oase Peine. Dort gab es die Möglichkeit, in einer Art naturbelassenen Pool zu schwimmen.


Nach der kleinen Erfrischung ging es weiter Richting Norden zur Laguna Chaxa (Flamingo Naturreservat). Wo es leider nur ZWEI Flamingos zu sehen gab Stirnrunzelnd

War aber auch nicht so dramatisch, wir hatten trotzdem Spaß!


Danach waren wir nich in der Salar de Atacama

Am Abend sind wir in San Pedro de Atacama angekommen wo ich insgesamt zwei Nächte geblieben bin. Am nächsten Morgen haben wir erstmal alle ordentlich ausgeschlafen um genügend Energie für das Valle de la Luna (Mondtal) und den Salzsee (Laguna Cejar) zu haben.

Ausgerechnet an dem Tag musste es leider anfangen zu regnen (es hatte seit 2 Jahren nicht mehr geregnet!) Trotzdem musste ich unbedingt in den Salzsee springen! (Trotz eisiger Kälte, Regen und Gewitter)...denn so eine Gelegenheit bekommt man schließlich nur einmal ;)

Das besondere an der Laguna Cejar ist, hohe der Salzgehalt im Wasser sodass es einem unmöglich gemacht wird zu schwimmen. Man treibt wie eine Boje im warmenWasser....


Etwas unangenehm allerdings war der Moment, als ich aus dem Wasser musste...EISIG!



Viel Zeit zum Zähne klappern blieb mir nicht, da wir direkt ins Valle de la Luna Gefahren sind. Das war so atemberaubend (auch ohne Sonnenschein)! Man kann in Worten oder Bildern nicht festhalten wie riesig und mächtig dieses Tal auf einen wirkt....






Am Abend gab es für mich nur noch eine heiße Dusche und ein selbst gekochtes Dinner mit Hailey und danach sind wir in unsere Betten gefallen.

Am Tag darauf kaufte ich mit zwei anderen Pärchen aus unserer Gruppe, die ebenfalls Richtung Peru reisen wollten, Bustickets nach Arica. Also hieß es mal wieder Abschied nehmen von den Anderen und Rucksack packen!



Am Abend ging es dann los und die meiste Zeit der Fahrt habe im Wechsel zwischen Halbschlaf und hin und her wälzen verbracht,

Bei der Ankunft um 5.30 Uhr in Arica war es leider noch so dunkel, dass das eine Pärchen und ich uns spontan dazu entschlossen, weiter zu fahren (über die Grenze bis nach Tacna). Es war gar nicht so einfach, die colectivos, die über die Grenze nach Peru fahren zu finden. Als auch diese Hürde gemeistert war, saßen wir drei in einem etwas klapprigen Bus in Richtung Peru. Das Passieren der Grenze ging relativ schnell und wie immer ohne ProblemeZwinkernd

In Tacna angekommen trennten sich unsere Wege, da die beiden direkt weiter nach Arequipa fahren wollten. Ich entschloss mich erst mal eine Übernachtung in Tacna einzulegen, bevor ich mich in den Bus nach Lima setze. Weitere 20 Stunden Busfahrt wäre dann doch zu viel gewesen...

Diese Entscheidung bereute ich allerdings ganz schnell, als ich mitten in der Nacht in meinem...naja..nennen wir es mal „etwas siffigen,heruntergekommenen und leicht überlriechenden“ Hostel aufwachte und komplett von Bettwanzen zerbissen war. Besonders schon war es, als ich diese ekligen Viehcher auch noch in meinen Bett krabbel sah!

Da war es dann komplett vorbei mit dem Schlaf!

(Leider hab ich in der Aufregung vergessen Beweisfotos zu machen Stirnrunzelnd

Ich bin natürlich sofort runter zur Rezeption...der Typ war nicht so amused, dass er wegen mir sein sooo dringendes Telefongespräch unterbrechen musste. Auch hat es ihn nicht sonderlich tangiert weshalb ich mitten in der Nacht ziemlich hysterisch das Zimmer wechseln wollte....Am Ende bekam ich dann schließlich doch noch ein anderes Zimmer, sogar mit Doppelbett und OHNE Bettwanzen :P

Geht doch!



Nach dieser Ereignisreichen Nacht konnte ich auch in meinem neuen Bett nur noch schlecht die Augen zumachen, sodass ich schon um sechs Uhr aufgestanden bin und mich fertig zu machen. Dann schlenderte ich noch einige Zeit über den mercado central, auf dem das Fleisch einfach mal ungekühlt auf Karren IM STÜCK verkauft wird. Ziemlich seltsam plötzlich so die ganze Kuh vor sich liegen zu sehen...um die sich die Fliegen nur so in Scharren tummeln.

Fotos habe ich dort leider kaum welche gemacht, da ich zu viel Angst hatte wieder ausgeraubt zu werden. Der ganze Markt befindet sich (hautsächlich)in einer riesigen Halle und die Stände sind dort dicht an dicht in winzigen engen Gassen.


Ich habe ziemlich günstig Proviant für die Fahrt eingekauft und dann ging es auch schon los ins 20 Stunden entfernte Lima.

Sonnenuntergang während der Busfahrt.

Bye bye Chile!!

Santiago de Chile

11Jan2014



Ich bin jetzt schon seit fünf Tagen in Chile und heute Abend geht es weiter Richtung Norden. Ich habe mich spontan entschieden meine Reisepläne etwas umzuändern. Valparaíso wird leider vom Reiseplan gestrichen...dafür kommen aber kleinere Attraktionen hinzu)

Ich werde die nächsten fünf Tage eine Art „Bustour“ mit einer Kleingruppe im Mini-Van Richtung Peru machen, wo ich mich in 13 Tagen endlich mit Rodrigo (Freund) treffen werde.

Die Reisetransportgesellschaft Pachamama bietet eine 10-tägige Tour durch Chile an, die in Santiago startet und endet. Ich werde allerdings nur bis zum Tag 6 dabeibleiben, weil ich von San Pedro de Atacama weiter Richtung Lima reisen möchten.

Das steht auf dem Programm für die nächsten fünf Tage:

Tag 1: La Serena- Bahía Inglesa

unterwegs: Punta de Choros and Isla Damas (Naturreservat mit Pinguinen)

Tag 2: Bahía Inglesa

Tag 3: Bahía de Inglesa- Antofagasta

unterwegs: Atacamawüste, Friedhof de Oficina Chile etc.

Tag 4: Antofagasta- San Pedro de Atacama

unterwegs: Friedhof mit alten Zügen, Atacama Salzwüste, Oase Peine, Naturreservat mit Flamingos

Tag 5: San Pedro de Atacama

schwimmen in Lagune, Valle de la Luna



Bevor ich gleich nach La Serena aufbreche, berichte ich euch noch eben von den vergangenen Tagen hier in Chiles Hauptstadt.

Montag Abend kam ich nach der 12-stündigen Busfahrt aus Mendoza an und fuhr direkt mit dem Taxi zum Hostal. Ich wollte eigentlich nur noch duschen, essen und schlafen, aber die Organisation des Hostals war etwas chaotisch, sodass ich erst nach vier Zimmerbesichtigungen und langem hin und her mein Bett hatte.Stirnrunzelnd



Natürlich bin ich am selben Abend noch ein wenig im Hostel -eigenen Pool schwimmen gegangen und bin dann an der Pool Bar hängen geblieben, da mich zwei nette Australier in eine Gespräch verwickelten. Also wie gesagt: es ist wirklich super einfach schnell Leute kennenzulernen auch wenn man alleine unterwegs ist. Deswegen finde ich es nicht allzu schlimm alleine unterwegs zu sein.

Den darauffolgenden Tag habe ich die meiste Zeit am Pool verbracht und ein bisschen relaxt. Mittags bin ich mit ein paar Leuten vom Hostel Sushi essen geegangen und danch mit dem Australier Joey in der Altstadt bummeln gegangen.


 

 

Am Mittwoch sind Will (Australier vom ersten Abend an der Bar), Charlit (aus London) und ich auf den Cerro de San Cristobal gewandert. Dir Aufstieg dauert ca. eine Stunde...aber lohnt sich auf jeden Fall. Auf der Spitze des Berges steht die Statur de la Virgen und man hat einen atemberaubenden Ausblick über die Stadt. Leider kann man auf Grund des Smog, nicht so weit schauen...



dieser Argentinier kann echt nicht fotografieren!!

 

 

Ansonsten bin ich so noch viel durch die Stadt geschlendert...bin essen gegangen oder habe den Pool in Anspruch genommen.

Gestern habe ich noch mit zwei deutschen Mädels aus dem Hostal eine Tour4Tips Stadtführung gemacht. Man hat in vier Stunden die wichtigsten Seightseeingpunkte in Santiago abgeklappert. Am Ende gibt jeder soviel Trinkgeld wie er möchte. Die Tour war sehr informativ und ich habe viele neue Dinge Erfahren, die ich vorher noch nicht wusste.

Hier ein kleiner Eindruck von der Tour:




Fazit: Santiago ist schön aber ziemlich europäisch angehaucht. Ich freue mich schon darauf, mehr von der Natur und den kleineren Orten dieses wundervollen Landes zu sehen!

Mendoza

11Jan2014

 

Ich genieße jetzt gerade ein verspätetes Frühstück hier am Pool in Santiago de Chile und wollte die morgendliche Ruhe ausnutzen, um von den drei Tagen, die ich in Mendoza verbracht habe zu berichten. Wie ihr seht habe ich es dieses mal geschafft in den richtigen Bus zu steigen^^

der Pool...

 

...und mein Frühstück


Vorab: Ich werde in diesem Eintrag leider so gut wie keine Bilder hochladen können, da ich ausgeraubt wurde (dazu später mehr) und meine Kamera jetzt wer weiß wo ist...nur nicht mehr bei mir Unentschlossen



Nach 15 Stunden Busfahrt uns wenig Schlaf stand ich morgens um 10 Uhr am Busterminal in Mendoza. Wie der Zufall es wollte saß ausgerechnet ein anderer allein reisender Deutscher im Bus vor mir, mit dem ich schnell in ein Gespräch verwickelt wurde...Wir sprachen über unsere Pläne und so beschlossen wir gemeinsam eine Bike & Wine Tour zu machen. Also haben wir nur schnell die Sachen abgelegt,geduscht und sind sofort los nach Maipú.

Dort haben wir uns ein Fahrrad ausgeliehen (50 arg.Pesos) und sind los geradelt. Insgesamt haben wir uns zwei Sachen angeschaut:eine Farm, in der Olivenöl produziert wird und ein Weingut. Dazu gab´s jedes mal eine kleine Führung und natürlich die Verkostung. Nach vier Weinen fühlte ich mich schon beschwipst^^ (bei der Hitze ist das aber auch kein Wunder Zunge raus)

Die Tour (insgesamt über 30 km) hat mir sehr gut gefallen, allerdings führt der Weg fast die ganze an einer gut befahrenen Straße entlang was ziemlich nervig ist. Man sollte auch auf keinen Fall alleine diese Tour machen, da Überfälle wohl keine Seltenheit sind. (Gut, dass ich mit Luis unterwegs war!)

Total k.o sind wir beide am Abend wieder zurück nach Mendoza gefahren. Den Tag haben wir bei einem gemütlichen Abendessen ausklingen lassen.



Am nächsten Morgen habe ich erst mal ordentlich ausgeschlafen! Später bin ich mit meiner Zimmermitbewohnerin (Marika,36 Jahre aus Estland) auf Erkundungstour gegangen. Wir haben uns ein wenig das Zentrum der Stadt angesehen und danach haben wir einen Bus zum Parque General San Martín genommen, von wo aus man auf den Cerro de la Gloria (kleiner Berg) wandern kann, um den Ausblick über die Stadt zu genießen. Der Busfahrer war einfach nur der Hammer! Er hat extra für uns eine kleine „Seightseeing-Tour“ veranstaltet und hat uns alles ausführlich erläutert^^

Endlich im Park angekommen, war es gar nicht so leicht den Berg zu finden. Wir müssten ständig Leute nach dem richtigen Weg fragen. Wir waren schon etwas verzweifelt und genervt, da es bei der brütenden Hitze nicht grade spaßig war so umherzuirren. Der Park ist ziemlich riesig und ganz schön. Als der Cerro nach langer Suche gefunden war, machten wir uns an den Aufstieg.

Auf halben Weg kam uns plötzlich ein Motorrad mit zwei Kerlen entgegen die abrupt vor Marika anhielten. Da ich ein paar Meter vor ihr gelaufen war und mir klar war was gleich passieren würde, lief ich so schnell ich konnte den Berg hinauf.

Der Beifahrer sprang von der Maschine und lief allerdings hinter mir her. Er packte mich von hinten am Shirt, riss mich herum und griff sich meine kleine Umhängetasche. Mit Gewalt zog er sie mir über den Kopf, stieß mich beiseite und rannte zu Marika rüber. Auch ihr entriss er die Tasche und sprang aufs Motorrad und weg waren die beiden....



Ich hatte glaube ich noch so einen Adrenalin-kick danach, dass ich weder losheulen, noch sonst was machen konnte. Ziemlich gefasst und ernüchtert gingen wir beide den Berg sofort herunter und stoppten nach einiger Zeit ein vorbeifahrendes Polizeiauto. Wir schilderten was passiert war und wurden zur Polizeiwache gefahren, um eine Anzeige zu machen. Dort warteten wir mehr als drei Stunden bis wir an der reihe waren, wurden mehrfach befragt und mussten wieder und wieder schildern was geschah. Marika bekam sogar einen Dolmetscher, da sie kein spanisch spricht.



Mit der privaten Handynummer des Polizeioffiziers und dem Ratschlag; zu versuchen unauffälliger mit meinem blonden Haar zu sein, oder sich einen argentinischen Freund zuzulegen (der am Besten Polizist sei),verließen wir die Wache. (wir wurden sogar nach Hause gefahren). Ich kann echt nicht glauben, dass man sogar von der Polizei angebaggert wird.....einfach nur sprachlos!


Geklaut wurde „nur“ meine Kamera und ein paar andere unwichtige Sachen. Kreditkarte und Geld habe ich grundsätzlich immer im Bh oder Hosentasche versteckt. Selbstverständlich lasse ich wichtige Dokumente wie Reisepass etc. immer im Hostel. Das blöde ist nur, dass die Fotos von der Bike & Wine Tour noch auf der Kamera waren und ich jetzt für die weitere Reise keinen Fotoapperat mehr habeStirnrunzelnd. (muss ab jetzt immer mein Smartphone benutzen)



Ich bin nach diesem kleinen Schock ein Tag länger in Mendoza geblieben...nach dieser Erfahrung bin ich natürlich noch paranoider geworden und kriege bei jedem Mann der mich schief anschaut oder zu nah kommt Panik...aber ich denke das ist normal und legt sich bestimmt auch bald wieder.



Montag Morgen bin ich dann wie geplant nach Santiago aufgebrochen. Ich habe extra den Bus tagsüber genommen, um die Überquerung der Anden auch zu sehen. Ich kann jedem nur empfehlen das auch so zu machen weil der Ausblick und die Natur ist einfach unglaublich beeindruckend.





An der Grenze musste unser Bus über zwei Stunden warten was etwas nervig war....dann ging aber alles ganz schnell und bei der Einreise gab es keine Probleme.



PS: Ich kann evtl. ein paar Bilder von der Bike & Wine Tour nachträglich hochladen, wenn Luis mir seine bald schickt....

Buenos Aires 2.0 - Feliz año nuevo!

02Jan2014



Ich wünsche euch allen erst nochmal ein Frohes Neues Jahr! Ich hoffe ihr habt alle ordentlich gefeiert und seid gut ins Jahr 2014 gerutscht!Zwinkernd



Ich sitze gerade noch in Buenos Aires und warte darauf in den Bus nach Mendoza zu steigen. Eigentlich wäre ich schon gestern Abend gefahren, aber ich musste eine „Zwangsübernachtung“ einlegen...doch dazu später mehr.



Den letzten Abend in Montevideo habe ich übrigends noch richtig schön verbracht...ich war mit Fio und Bruno (beide aus Uruguay) lecker essen und dann den Sonnenuntergang an der Rambla genießen.

Bruno hat mich dann noch zum Busterminal gefahren und verabschiedet.Ich hätte nicht gedacht,dass es mir wirklich so schwer fallen würde Montevideo zu verlassen.Ich war wirklich traurig jetzt schon gehen zu müssen. Besonders wenn man sich klar macht, dass man nicht weiß ob und wann man zurückkehren wird...

bye bye Strand, bye bye Rambla, bye bye mis amigos: voy a extrañar todo!

 


Die Busfahrt (7h) war relativ angenehm (ich hatte ein „Cama“ (dt.Bett) gebucht, was so eine Art rück- klappbarer Sitz ist). Außerdem habe ich fast die ganze Zeit geschlafen,bin aber leider alle 20 min aufgewacht weshalb der Schlaf nicht sehr erholsam war. In Buenos Aires angekommen bin ich direkt mit dem Taxi zum Hostal gefahren. Dieses Mal bin ich ins Sabatico Hostal gegangen, das mir ein Blog-Leser empfohlen hatte und ich muss sagen, dass ich positiv überrascht war. Die Atmosphäre war super und die Betten echt top! Super saubere Betten und keine durch gelegenen dünnen Matratzen! Höchstens die fehlende Klimaanlage wäre zu bemängeln die bei 40 Grad ganz nützlich gewesen wäre. Den ersten Tag bin ich alleine durch die Stadt geschlendert und habe mir ein paar verschiedene Sehenswürdigkeiten angeschaut.

 

Die Hostalbetten...

chillen auf der HostalterasseCool


Nochmal die Catedral Metropolitana


 

Iglesia de San Ignacio

und nochmal...

Iglesia de San Ignacio....

 


Plaza de Mayo...

...mit seinem Präsidentenpalast

 


Ich habe auch ziemlich schnell Leute aus dem Hostal kennen gelernt, sodass ich direkt den ersten Abend mit Alberto (einem Bergführer aus der itl. Schweiz) ins angesagte Barviertel Palermo gefahren bin, um seinen letzten Abend in Buenos Aires ausklingen zu lassen.

Den Silvestertag habe ich mit drei anderen Deutschen und einem Israeli verbracht. Wir sind den ganzen Tag über durch die Stadt spaziert und wollten uns eigentlich den großen Park in der Nähe vom Hafen anschauen, der aber leider geschlossen hatte.

So haben wir erst mal eine kleine Mittagspause eingelegt und für unglaubliche drei Euro an einem lokalen Stand Chorizo con Pan (Würstchen im Brötchen) und einem Softgetränk verspeist!

yummi..sau lecker! uns super günstg Zwinkernd




Nach dieser sättigenden Stärkung wollten wir zur Avenida de Mayo um auf den „Leuchtturm“ den Ausblick über die Stadt zu genießen. Leider war auch der geschlossen, sodass wir kurzerhand einfach in ein benachbartes Wohnhaus geschlichen sind. Da haben wir eine Feuertreppe aufs Dach entdeckt und sind heimlich durchs Fenster geklettert um aufs Dach zu gelangen. Dort sind dann auch ein paar schöne Fotos entstanden Zunge raus

der umständliche Aufstieg...

wurde mit einer atemberaubender Aussicht belohnt!!

 

vor dem Congreso Nacional

 

 

Danach sind wir in ein gegenüberliegendes Hostal gegangen, um auf der Dachteerasse bei einem Gläschen Wein auf das neue Jahr (in Deutschland) anzustoßen und den Sonnenuntergang zu genießen.

Prost!! Frohes Neues!

 


Später am Abend, sind wir mit einer etwas größeren Gruppe aus den Hostal Pizza essen gegangen (es war unglaublich schwierig einen Ort zum Essen zu finden, da so gut wie alles geschlossen war!)

Um 2 Uhr sind wir alle zusammen in einem großen! Club gefahren und haben dort gemeinsam gefeiert.Zwinkernd



Am nächsten Tag wollte ich eigentlich den Bus nach Mendoza nehmen, den ich leider „verpasst“ habe....(es wird einem nicht die genau Plattform genannt, sondern eine Spanne also z.B Plattform 15-25.Ich war zwar eine Stunde vorher da, aber ich konnte den Bus irgendwie nicht finden und jeden den ich frage hatte keine Ahnung, nicht einmal andere Busfahrer^^

Riesenchaos auf dem Busbahnhof Retiro

Am Ende war mein Bus also ohne mich weg und ich stand ein bisschen lost da! Der Typ am Schalter hatte dann wohl Mitleid mit der etwas aufgelösten Deutschen, sodass er kostenlos das Busticket auf heute umbuchte. Naja....ziemlich blöd gelaufen. Dadurch musste ich jetzt eine Nacht länger hier bleiben und starte heute Abend dann endlich nach Mendoza. Mal schauen ob ich´s heute hinkriege Zunge raus



PS: Ich stell noch ein paar mehr Fotos hoch, wenn die anderen mir die „Gruppenfotos zu kommem lassen“ Lächelnd

Feliz Navidad! Weihnachten auf uruguayisch!

29Dez2013

 

Ich hoffe ihr hattet alle ein schönes und besinnliches Weihnachtsfest mit eurer Familie und fiebert jetzt dem Ende des Jahres entgegen!?

Wenn ich die ganze Weihnachtsdekoration in den Läden nicht gesehen hätte, wäre ich niemals auf die Idee gekommen, dass noch vor ein paar Tagen Weihnachten vor der Tür stand. Ehrlich gesagt wird es einem bei dieser Affenhitze auch nicht so leicht gemacht in weihnachtliche Stimmung zu kommen. Ich habe mich von den hohen Temperaturen allerdings nicht davon abhalten lassen, dieses Jahr auch ganz TRADITIONELL Kekse zu backen.

Am 23.12 stand ich dann tatsächlich mit roter Weihnachtsmann-Mütze und Bikini in der Küche am Teig kneten,ausrollen und ausstechen. Selbstverständlich durfte die Weihnachtsmusik auch nicht fehlen! Tja...da kamen so manche Kindheitserinnerungen wieder hoch (*seufzt*) ….fehlte nur noch meine Familie...

Das erste Blech Kekse wurde dann leider unfreiwillig zu einer Ladung maximal-pigmentierter Taler...naja bin halt ein wenig aus der Übung Zunge raus

 

 

 

Den 24. habe ich dann nicht einsam am Strand verbracht, sondern war bei Bruno (einem uruguayischen Freund) und seiner Familie eingeladen, um gemeinsam mit ihnen zu feiern. Weihnachten in Uruguay wird, genauso wie in Deutschland auch, im Kreise der Familie gefeiert (Oma,Opa, Tanten,Onkel und Cousine gehören auch dazu!) und es wird ein großes BBQ, mit viel viel viel Fleisch bzw. Asado gemacht. Dazu wird meist ensalada rusa (eine Art Kartoffelsalat mit Mayo, Möhren und Erbsen) serviert.Es wird gequatscht,getanzt gelacht und gegessen....und um null Uhr gibt es ein großes Feuerwerk.Das war total komisch für mich, weil ich dann irgendwie das Gefühl hatte, dass Silvester ist.

 

Ich mit Bruno, seiner Tante und deren Sohn

 

Danach ist die Bescherung......(hier bringt übrigens nicht das Christkind die Geschenke, sondern der Papa Noel (Weihnachtsmann).

 


 

Ich habe sogar auch etwas von Bruno und dessen Familie geschenkt bekommen!!!


Um halb vier war ich dann wieder zuhause.Total vollgefressen aber sehr happy. Auch wenn ich dieses Jahr nicht mit meiner eigenen Familie feiern konnte, war der Tag mit Bruno und seiner Familie richtig schön.Ich habe mich total Willkommen gefühlt und alle haben sich die ganze Zeit mit mir unterhalten und viele Fragen gestellt.

Besonders rührend fand ich Brunos Uhroma, die sich so gefreut hat dass ich da war...einfach nur süß! Und sein Cousin wollte die ganze Zeit Fotos mit mir machen (hatten noch nie eine „Ausländerin“ zu BesuchVerlegen )



Am 25. war ich nochmal bei Bruno zum Mittagessen mit der Familie eingeladen.Ich war eigentlich noch satt vom vorigen Abend, aber letztendlich habe ich wieder soooo viel probiert und gegessen! Und ich habe richtig viel Spanisch gesprochen, solche Momente hätte ich mir häufiger hier gewünscht.

 

 

Am 27. war ich mit Bruno, seiner Mutter, der Tante und dem Cousine noch in einem kleinen schicken Café um meinen „Abschied zu feiern“.


 

 

Natürlich sind Bruno und ich am Abend dann nochmal das letzte Mal richtig feiern gegangen!!!Das war auch super schön,besonders der Burger am Morgen Zunge raus


 

so...das war´s.Ich muss jetzt gleich los.In ein paar Stunden heißt es: Bye Bye Uruguay!!!

Ein bisschen traurig bin ich jetzt doch;Montevideo und all die großartigen Menschen die ich hier kennen lernen durfte, sind mir mit der Zeit doch ans Herz gewachsen.....doch keine Zeit für Melancholie....Südamerika wartet auf mich ;)

 

Der nächste Eintrag kommt dann wahrscheinlich aus Argentinien :)

Besos

Reisepläne

22Dez2013


Ich kann es kaum glauben,aber nach über mehr als 5 Monaten hier in Uruguay läuft ab heute der Countdown meiner letzten Woche hier in Montevideo. Die Zeit ist wie im Flug vergangen, ich habe Höhen und Tiefen durchlebt, tolle Menschen kennengelernt, viele viele großartige Momente mit genialen Menschen teilen dürfen und bin auch persönlich um einige Erfahrungen reicher als noch vor fünf Monaten...



Die meisten von den anderen ausländischen Studenten sind jetzt schon weg und wir hatten schon mehrere Feiern,Abendessen und Partys um sozusagen „jeden einzelnen an seinem letzten Abend“ zu verabschieden. Erst da wurde mir erst so langsam bewusst, dass unsere gemeinsame Zeit jetzt vorbei ist und jeder wieder seinen eigenen Weg gehen wird....

Goodbye- Dinner mit meinen Liebsten!

 

 

Abschiedsessen von Ariana

meine süßenKüssend

 

Ich kann noch gar nicht richtig realisieren, dass ich in 7 Tagen Montevideo den Rücken kehren werde und meine „Heimat auf Zeit“ verlasse, um für fast drei Monate durch Südamerika zu reisen bevor es zurück nach Deutschland geht.

Ursprünglich wollte ich ja eigentlich schon ab dem 12.12 mit zwei Studienfreundinnen aus Deutschland (die ihr Auslandssemester in Kolumbien absolvierten) zusammen durch Venezuela reisen und dann Weihnachten, Neujahr etc. bis Mitte Januar in der Karibik verbringen.....mein Flug war auch schon gebucht, doch dann sagten beide ziemlich spontan und kurzfristig ab, sodass ich kurzerhand um planen musste. :(

Nach langen Überlegungen,ob ich nicht einfach alleine die Tour machen soll, habe ich mich letztendlich (schweren Herzens) entschieden es lieber nicht zu machen, da Venezuela vielleicht doch ein bisschen zu gefährlich ist, um dort alleine zu reisen. Was bedeutete, dass ich meine Flüge (die ich OHNE Reiserücktrittversicherung gebucht hatte) nach langem, hin und her stornieren musste.

Bis gestern wusste ich noch nicht was ich stattdessen machen soll, da es so viele Optionen etc. gibt. Letztendlich habe ich mich dazu entschieden, einfach bis nach Lima (Peru) zu reisen, wo ich mich am 24.Januar mit meinem Freund treffen werde. So spare ich mir auch weitere Flugkosten und kann mir unterwegs auch noch Argentinien und Chile anschauen. Weihnachten werde ich noch hier in Montevideo bei einem uruguayischen Freund feiern und danach geht es dann so langsam los.

Damit ihr euch schon mal vorstellen könnt, von wo aus ich dann demnächst meine Blogeinträge schreiben werde kommt hier mein (vorläufiger) Reiseplan:



  1.  

      29.01- 01.01 Buenos Aires

      01.01- 03.01 Mendoza

      04.01- 08.01 Santiago de Chile

      08.01- 12.01 Valparaíso mit Tagestrip nach Viña del Mar

      13.01-15.01 La Serena (evtl. ein Tag in Valle de Elqui)

      16.01- 20.01 Atakamawüste

      21.01- 22.01 Arica

      23. 01 Lima

In Lima treffe ich mich (wie oben schon erwähnt) mit meinem Freund und einem Freund von uns, um dann zu dritt gemeinsam zu reisen. Ich kann es schon kaum erwarten die beiden endlich wiederzusehen!

Wohin und wie wir in Peru und Bolivien reise wissen wir noch nicht genau. Ich denke wir entscheiden das eher spontan wie lange wir wo bleiben und was wir alles sehen wollen. Wir müssen halt nur spätestens am 20.02 in Iguazú sein, da wir am darauffolgenden Tag nach Salvador (Brasilien) fliegen.

  1.  

      24.01-21.02 Reise durch Peru (Machu Picchu, Cuzco, Titicacasee...)

Reise durch Bolivien (Salzwüste....)

Wässerfälle in Iguazú auf dem Dreiländereck(Paraguay,Argentinien,Brasilien)



  1.  
    1. Flug Iguazú – Salvador (Brasilien)

      Salvador ist dann auch unser letzter Stop auf unserem Reiseplan. Dort können wir zum Abschluss nochmal so richtig die Seele baumeln lassen und die Strände genießen, bevor wir zurück ins kalte Deutschland fliegen ^^

      09.03 Flug: Salvador – Frankfurt

      So....das wäre dann erst mal mein vorläufiger Reiseplan.

Un día en José Ignacio

22Dez2013

Pool,Sonne, Strand und gutes Essen.

So könnte man zusammenfassend den Tag in José Ignacio beschreiben.


Der Lateinamerikanische Sommer ist jetzt endgültig in Uruguay angekommen und da konnte ich das Angebot; Jacob und seine Familie (die gerade aus London da sind) in José Ignacio zu besuchen nicht ausschlagen. Lilli, eine andere Deutsche kam auch mit und so saßen wir letzten Mittwoch um Punkt sechs Uhr im Bus Richtung Osten....

Nach einer dreistündigen Fahrt standen wir schließlich in einem winzigen Dorf, direkt Meer. Jacob wartete schon an der „Bushaltestelle“ (naja...wohl eher Straßenecke) auf uns.


Wir gingen direkt zum Hotel in dem Jacob mit seiner Familie für ein paar Tage lebte. Dort gab es erst mal ein super leckeres Frühstücksbuffet auf der Hotel eigenen Terrasse, inklusive Meerblick! (Jacob´s Familie habe ich jetzt auch endlich mal kennengelernt. Seine Eltern uns seine zwei Brüder sind alle sehr nett!Lächelnd ….)



Ich glaube ich habe noch nie so ein schönes Hotel gesehen....nicht nur die Architektur und die Lage ist atemberaubend, sondern auch die Atmosphäre dort ist unglaublich.Alles ist total ruhig und entspannt....man hat auch gar nicht das Gefühl in einem Hotel zu sein. Es kommt einem eher vor wie ein Mix aus: extravaganter Villa und Strandhaus.

 


Das beste war auf jeden Fall der Pool des sieben Sterne Hotels!! Einfach nur traumhaft. Natürlich haben wir dort die meiste Zeit verbracht Cool

 


Zum Mittagessen sind wir in eine super schönes Restaurant (La Huella) direkt am Strand gegangen.Jacobs Bruder Theo kam auch mit. Wir saßen draußen auf der Veranda und genossen ein oder auch zwei Mojitos....und ein sehr sehr leckeres Essen.

 


Jacob und ich mussten nach dem Essen unbedingt einmal in den Ozean springen....ich konnte dem blau - grünen Wasser und den hohen Wellen einfach nicht widerstehen^^

Zunge raus

 

 

Am Abend sind Lilli und ich dann todmüde aber total happy zurück nach Montevideo gefahren.

Der Tag war unglaublich schön und gehört mit zu meinen Highlights hier.Ich wäre gerne noch länger geblieben.....<3



Auf dem Stuhl des Präsidenten - Palacio Legeslativo

22Dez2013



Wie der Titel schon sagt, habe ich es endlich mal geschafft mir den Palacio Legislativo (Bauwerk: Sitz der Legislative von Uruguay) anzuschauen, genauer genommen war ich sogar zweimal dort.

Das erste Mal mit Isabel und Maya (USA), um die offizielle Führung mitzumachen.Die Teilnahme kostet 70 Pesos und kann entweder auf spanisch oder portugiesisch gemacht werden.

Es wurde einiges von unserem Guide erklärt und wir haben uns mit unsere kleinen Gruppe die wichtigsten Dinge angeschaut.Die große Halle,die Bibliothek und „Parlamentssäle“ waren so die wichtigsten Dinge.

Eingangshalle (alles aus italienischem Marmor)

 

 

 


Bibliothek


Im Anschluss sind wir noch zum benachbarten Antel-Turm gegangen, von dem aus man einen super Ausblick über die ganze Stadt hat.Leider war es etwas bewölkt, sodass die Bilder nicht ganz so schön geworden sind....mir hat es aber trotzdem gut gefallen.



Blich auf den Antel-Turm vom Palacio Gebäude aus

 

Hafen...

Da hinten irgendwo wohne ich....

 

Beim zweiten Besuch des Palacio de Legislativo haben wir eine ganz private und exklusive Führung bekommen, da eine Bekannte von uns Beziehungen zu dem Personal dort hat (tja..Beziehungen sind manchmal echt Gold wert.An dieser Stelle nochmal:Thank you so much Vanessa!“)Cool

Wir konnten dieses mal mehr „hinter die Kulissen schauen;uns wurden Räume und Sachen gezeigt, die den ganzen „Turis“ verborgen bleiben und das absolute Highlight war, dass wir sogar auf den Präsidentenstuhl durften!!!!! (sieht man sonst nur von den Besuchertribünen aus)

Palacio von außen (von vorne)

Das ist ein Raum, in dem (politischer) Besuch wartet und dann anschließend empfangen wird...


 

 

Ich auf dem Präsidentenstuhl! Heute mache ich die GesetzeZunge raus

Unterirdischer Tunnel, der zu einem Gebäude gegenüber des Palacio führt.

Polizei läuft dort auch Patrouille :)

 

Rückansicht des Palacio

 

Der Palacio ist mit seinem ganzen Marmor und der Atmosphäre ziemlich beeindruckend und ist auf jeden Fall einen Besuch wert.

Teatro Solís

26Nov2013


Die Vorlesungsfrei Zeit und das gute Wetter haben ich mit den Mädels ausgenutzt, um endlich mal das berühmte Teatro Solís zu besuchen, welches in der Altstadt (Ciudad Vieja, direkt an der Plaza de la Independencia) liegt. Wir sind extra an einem Mittwoch hingegangen, da an diesem Tag der Eintritt und die Führung sogar kostenlos sind.

Das Theater zählt zu einer der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt und ist das zweitgrößte Theater in ganz Südamerika! Es wurde 1856 eröffnet, mit der Intention, ein Ort zu sein,der Menschen zusammenbringt.





Besonders beeindruckend ist große Hauptsaal mit seinen umlaufenden Logen, die nach dem Ebenbild der Mailänder Scala errichtet worden sind. Insgesamt passen ca. 1500 Zuschauer in den Saal. Der Eintrittspreis für eine Oper oder ein Theaterstück liegt (erstaunlicherweise) bei 4 Euro!!! was ausgesprochen günstig ist. Grund dafür ist die Philospfie die hinter dem ganzen steht: jeder Uruguayer sollte einmal im Leben in das Theater kommen um sich eine Aufführung anzuschauen! Falls ich es noch schaffe würde ich mir auch gerne einmal eine aufführung ansehen bevor ich gehe...mal schauen ob das noch klapptZwinkernd


Hauptsaal mit den Logen

 

Wunderschöne Kuppel...

 

 

Während der Führung gab es sogar eine kleine Showeinlage von drei Schauspielern, die uns eine kleine Kostprobe gegeben haben...

 




Zum Schluss ging es dann noch in den Hauseigenen kleinen Souvenirshop (ist aber extrem überteuert)







Direkt nach dem Besuch im Theater sind wir dann noch in das Mausoleum von José Artigas (Nationalheld Uruguays /wird auch als „Vater der Unabhängigkeit Uruguays“ bezeichnet) gegangen, was sich direkt auf der Plaza de la Independencia UNTER der Statue befindet.

Da unten ist es schon ein bisschen scary....weshalb wir da auch schnell wieder raus wollten...


Die Urne wird auch streng bewacht....die Wächter verziehen auch echt keine Miene...kein Job für mich! Ich müsste ständig lachen Zunge raus



Wir sind dann noch auf große Einkaufstraße 18 de Julio entlang gebummelt, haben etwas gegessen und sind dann mitten in eine Live- Übertragung vom Fußball gestolpert die MITTEN auf der Straße auf einer riesigen Leinwand ausgestrahlt wurde. Ich frage mich ständig, ob denn in diesem Land niemand arbeiten muss?! Lachend

Hahaha....war auf jeden Fall lustig mitanzusehen!




Noch eine kleine Besonderheit auf der 18 de Julio; die Fuente de los Cantados (dt. Brunnen der Schlösser). Die Sage besagt, dass die Liebe eines Paars, dass ein Schloss mit seinen Initialen befestigt und irgendwann zum Brunnen zurückkehrt, ewig halten wird. Auf jeden Fall eine sehr romantische Sage....aber mich würde ja mal interessieren welche Beziehungen von den „befestigten Schlössern“ immer noch besteht^^



 

 

Piriápolis- Cerro Pan de Azúcar

21Nov2013


Was macht man als deutsche Studentin in Uruguay?

Richtig! Auf einen Berg KLETTERN Lachend

Damit unter den „Internationals“ keine Langeweile aufkommt, organisierte eine Dozentin unserer Uni einen Ausflug, bzw. Wanderung auf den Cerro pan de Azúcar (Deutsch: Zuckerhut) .


Der Cerro Pan de Azúcar ist ein Berg in der Nähe von Montevideo.Er ist mit einer Gipfelhöhe von 389 Metern der dritthöchste Punkt Uruguays.Auf dem Gipfel des kegelförmigen Cerro Pan de Azúcar befindet sich ein 32 Meter hohes Kreuz, das über ein sich in dessen Innerem befindliche Wendeltreppe bestiegen werden kann. In rund sechs Kilometern Entfernung befindet sich der Badeort Piriápolis, den wir uns natürlich (da wir ja eh schon so gut wie da waren), auch schnell angeschaut haben.

 


Deshalb hieß es am Sonntag:früh aufstehen, Proviant einpacken und die angestaubten Sportschuhe aus dem Koffer kramen. Und schon ging es mit einem Kleinbus und 25 weiteren „Internationals“ Richtung Osten...

Zwischen Montevideo und Punta del Este wurden wir nach einer 1 ½ stündigen Fahrt am Fuße des Berges abgesetzt und dann hieß es: RAUF AUF DEN BERG!



DA müssen wir hoch!

Bevor es zum etwas anspruchsvollerem „Kletter-Part“ kam, führte der Weg erst mal vorbei an einigen Tiergehegen, die eine Art Natur-Zoo bildeten.

 


 

 

 

 

 

Und dann wurde es ein wenig schwieriger...


 

 

 

Ich hatte trotzdem noch Zeit zum Faxen machen...Zunge raus

 

 

Aber der schweißtreibende Aufstieg wurde aber mit einem atemberaubenden Ausblick belohnt!

 


 

 

Oben auf dem Gipfel angekommen, wurde man vom Wind fast weg gepustet^^



Natürlich sind wir dann alle die steile Wendeltreppe hinaufgeklettert um den Ausblick aus dem Cruz zu genießen... auch hier war es extrem windig wie man sehen kann.

 


 

Nach einer kleinen Verschnaufpause machten wir uns dann an den Abstieg. Das war allerdings gar nicht so leicht, da es so steil, rutschig und felsig war, dass man die ganze Zeit über aufpassen musste nicht hinzufallen.Ein paar Stürze gab es dann aber leider doch...Stirnrunzelnd



Unten heil wieder angekommen wurde ausgiebig gepicknickt. :)

 

 

Später fuhren wir noch mit dem Bus in das nah entfernte Piriápolis und auf einen Aussichtspunkt, von wo man einen Tollen Ausblick auf den ganzen Ort und den Cerro Pan de Azúcar hatte.

 


Las chicas Cool

sieht von weitem noch viel höher aus...

 

 

Argentino Hotel

 

 

Piriápolis mit seinem berühmten Argentino Hotel und der Promenade im englischen Stil...

 

 

Zur Erholung durften wir dann zwei Stunden lang den Strand genießen, der bis auf ein paar Surfer, menschenleer war.


 

 





Letzte Station war der Hafen, den wir uns ebenfalls angeschaut haben, bevor es wieder zurück nach Montevideo ging.

 

 

Boote...

und Boote...und noch mehr Boote^^

UND Nina mein Sonnenschein! Lachend

Auf dieser Seite werden lediglich die 10 neuesten Blogeinträge angezeigt. Ältere Einträge können über das Archiv auf der rechten Seite dieses Blogs aufgerufen werden.